DRR-SHOW – 15-2019 – Willkommen in der Endzeit

Mit etwas Sommerverspätung, aber viel Anlauf und Wucht kommt die Deep Red Radio Show Nr. 15 in eure Gehörgänge geflutet. Es geht recht apokalyptisch zu, denn unsere Julia berichtet vom aktuellen Jim Jarmusch “The Dead don´t die”, der arthausig den Zombie wandeln lässt, während Tobe und Max die thüringische “Endzeit” erlebten und zu diesem Anlass gleich ein Interview mit der Crew führten, konkret mit Regisseurin Carolina Hellsgård, Drehbuchautorin und Grundlagenschafferin Olivia Vieweg sowie Darstellerin Maja Lehrer. Der letzte Dresden Tatort “Nemesis” bewegte Benedikt und wieder Max erneut zu einer Besprechung, gemeinsam sinnieren sie in der Klassikerschau am Ende auch über das Wicked-Vision-Media-Release “Graf Zaroff- Genie des Bösen”. Zuvor kommt noch der “Dollman” und Stefan darf William Friedkin huldigen, da er UK-Post von Arrow-Video bekommen hat. Hola, was sind wir nur für ein toller Podcast mit so viel Auswahl entgegen dem gemeinen Strom.


Und denkt dran, bald ist Weihnachten! Nämlich vom 25. bis 29. September in Regensburg. Dort packt der cineastische Satan Claus im Ostentorkino das 7. Hard:line Filmfestival aus. Im Gepäck hat er viele tolle Geschenke, die ihr bei uns in nächster Zeit oder bereits separat auf unserer Seite angeteasert bekommt. Habt die Ehre.


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Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

Story: “Eine Geschichte von Liebe und Finsternis” basiert auf dem gleichnamigen Roman von Amos Oz, in dem er die Geschichte seines Aufwachsens mit seinen Eltern in Jerusalem erzählt; seinem intellektuellen Vater, Arieh, und seiner verträumten, fantasievollen Mutter Fania. Sie sind eine der vielen jüdischen Familien, die sich in den 1930er- und 1940er-Jahren vor der Verfolgung nach Palästina flüchten. Arieh hegt eine vorsichtige Hoffnung für die Zukunft. Doch Fania hat hohe Erwartungen an das gelobte Land. Auf den Schrecken des Krieges und die Flucht folgt jedoch die Ernüchterung des Alltags, und diese legt sich schwer auf Fanias Gemüt. Um sich selbst und ihren 10-jährigen Sohn Amos aufzuheitern, erfindet sie Geschichten von Abenteuern und Reisen durch die Wüste. Amos hört gebannt zu, wenn sie ihm vorliest, oder ihm von der Bedeutung von Wörtern und Sprache erzählt; so dass es sein Schreiben später immer prägen wird. Als die Unabhängigkeit Israels nicht die erhoffte Wiederbelebung ihrer Lebensgeister mit sich bringt, verliert sich Fania in Einsamkeit und Depression. Ohne ihr helfen zu können, muss Amos von seiner Mutter Abschied nehmen, bevor er dazu bereit ist. Während er die Geburt eines neuen Staates miterlebt, wagt auch er einen Neuanfang.

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