DRR SHOW 52 – Sommer, Sonne, Strandgefühle

Wir zerfließen sommerlich für euch in der 52. Show der neuen Zeitrechnung und haben mal wieder mehr Einzelreviews in die Tracklist gepackt. Der Neowestern AUFSTAND DER AUFRECHTEN macht den Anfang und trägt den Streit zwischen Rindern und Öl aus den eine wachsende Wirtschaftsmacht anfeuert. Da Kane und Mike mit ihrem Podcast Viva la Movielutión beschäftigt sind, ist Julia mit zwei anderen bayrischen Buam auf dem Krad nach Las Vegas AUSGRISSN und erzählt, was sie erlebt haben. Was Benedikt erleben musste, gibt er in seiner Besprechung zu BOSS LEVEL wieder, als hätte sich ein Film dazu verschworen schlecht sein zu wollen. Julia wechselt dann erneut das Thema und schaut bei drei Filme von Terry Gilliam vorbei und wirft einen einenden Blick auf 12 MONKEYS, BRAZIL und ZERO THEOREM. Nach der nächsten Staffelstabübergabe widmet sich Benedikt einem favorisierten Thema, dem Exorzismus. THE SEVENTH DAY ist ein neuer Beitrag zum mephistophelischen Genre und stellt dabei erneut die Frage ob Guy Pearce noch zu retten ist. Danach gehen Lisa und Julia zusammen mit Danny Boyle an THE BEACH und betrachten den fast nicht mehr jugendlichen Leonard DiCaprio. Zum Abschluss donnert Russell Crowe durch UNHINGED und benimmt sich schlecht. Passt doch. So ist unser Sommer. Kommt gut durch Glut und Flut.


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Filmlook – 07 – Terry Gilliam

Der Amerikaner von Monty Python, Meister des Absurden, Connaisseur des Phantastischen: Terry Gilliam gilt seit Jahrzehnten als Regisseur von Kultfilmen, der sich zur Finanzierung seiner Traumprojekte auch mal vor den kommerziellen Karren spannen lässt – natürlich nie, ohne dem Werk seine eigene, spezielle Note zu verleihen. Wir halten ganze zwei Stunden Rückschau auf das Œuvre des alten Kauzes!

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The Zero Theorem

Story: Qohen Leth, ein exzentrisches Computergenie, wohnt in einer verfallenen Kirche, die er nur wiederwillig verlässt, um zur Arbeit zu gehen. Er verabscheut die bunte, laute Welt um ihn herum, die für ihn jeglichen Sinn entbehrt – zumal „wir sterben“, wie Qohen, der von sich nur in der ersten Person Plural spricht, bei jeder Gelegenheit betont. Dank der Vermittlung seines Chefs und einzigen Freundes Joby erhält er schließlich die Erlaubnis von „Management“, seinem Arbeitgeber, sich zu Hause an die Entschlüsselung des „Zero Theorems“ zu machen: die mathematische Formel, die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens geben soll. Zur Belohnung soll Qohen den lang ersehnten Anruf erhalten, von dem er sich die Antwort auf all seine Fragen erwartet. Wie ein Wahnsinniger versucht er die Formel zu knacken, verlässt seine Wohnung überhaupt nicht mehr und sucht sein Seelenheil bei der virtuellen Psychoanalytikerin Dr. Shrink-Rom. Doch anstatt ihn zu unterstützen, scheinen „Management“ und seine Helfershelfer ihn eher daran zu hindern, die Gleichung zu lösen. Ständig werden ihm neue, völlig unerfüllbare Abgabetermine gesetzt, „Managements“ Sohn, der geniale Hacker Bob, zieht bei ihm ein, und das Internet-Callgirl Bainsley entführt ihn in virtuelle Traumwelten. Obwohl Qohen dies zunächst als unangenehme Störfaktoren empfindet, die ihn davon abhalten, das große Rätsel der Welt zu entschlüsseln, scheint er gerade durch die Interaktion mit den anderen seine Menschlichkeit zu entdecken. Er beginnt zu kommunizieren. Weiterlesen