Spuk in Villa Sonnenschein

Story: An einem mecklenburgischen See liegt das Betriebsferienheim des VEB Metron, die „Villa Sonnenschein“. In den Köpfen abergläubischer Bewohner des Dorfes Zechlin spukt es. Sie wollen den „witten Jehann“ gesehen haben, der, aus seinem Grabe auferstanden, zur Nachtzeit über den See rudert und die Gegend unsicher macht. Offenbar ist der Geist aber gar nicht so harmlos, er könnte ein durch unangenehmer Bursche sein, zumal im Speiseraum der Villa der Kunstmaler Hans Wendler erschlagen aufgefunden wird. Ein markerschütternder Schrei reißt die Urlauber aus dem Schlaf. Major Koch und Leutnant Köppke von der Volkspolizei ermitteln. Ein Kunsthistoriker wird konsultiert und damit beginnt eine aufregende Untersuchung …

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Im toten Winkel

Story: Gregor Neuss ist ein ehrgeiziger Journalist, der weiß, was eine wirklich gute Geschichte ausmacht. Als die Behörden den mutmaßlichen Täter nur wenige Stunden nach einem tödlichen Raubüberfall präsentieren, vermutet Gregor einen schweren Justizfehler. Die Anklage vor Gericht stimmt nicht mit dem überein, was Gregor kurz vor dem Verbrechen mit eigenen Augen gesehen hat. Da die Polizei und die Staatsanwaltschaft kein Interesse an seiner Zeugenaussage zeigen, beginnt Gregor den Fall selbst zu untersuchen. Schließlich wird der volle Umfang des Verbrechens offenbart, wenn Gregor sich selbst, seine Kollegen und seine wichtigste Quelle gefährdet.

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So weit die Füße tragen

Story: Im Herbst 1945 wird Oberleutnant Clemens Forell mit 3.000 weiteren deutschen Kriegsgefangenen nach Sibirien verschickt – für 25 Jahre Zwangsarbeit. Nur 1.200 Männer werden diese Reise überleben und müssen fortan unter unmenschlichen Bedingungen in einem Bleibergwerk schuften.

Angetrieben von der Liebe zu seiner Frau und seinen beiden Kindern gelingt Forell nach mehreren erfolglosen Versuchen endlich die Flucht. Zu Fuß macht er sich auf den Weg nach Hause – über 14.000 Kilometer in drei Jahren. Was er dabei erlebt, überschreitet unsere Vorstellungen von Leid: Auf seinem Weg durch die unendlichen sibirischen Eiswüsten, durch Wälder und Steppen muss er leben wie ein Tier, gegen Wölfe kämpfen, muss Bettler, Dieb und sogar Räuber werden, um zu überleben. Dabei trifft er immer wieder Gefährten auf Zeit Mongolische Hundezüchter, Goldsucher, Pelztierjäger, Mitglieder des armenischen Widerstands. Viele helfen ihm, doch manche werden zur tödlichen Gefahr…

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