Hard:line 2019 – Recap Extreme – Tag 3

Endlich ist das Wolfspack wieder komplett am Start. Tobe und Stefan sind mit reichlich Wasser von oben nach Regensburg direkt auf die Bühne des Ostentor-Kinos gespült wurden, auf dem wenig später das Panel zum Thema “Perspektive Deutsches Genre” startete. Aber dazu erfahrt Ihr mehr in unserem Pod, denn der Freitag hatte schon 4 Stunden zuvor mit einem tollen Kurzfilm-Block, sowie dem Gentrifizierungs-Thriller “Der letzte Mieter” von Gregor Erler gestartet.

Nach einem erfolgreichen Panel mit Erler, Krystof Zlatnik und unserem Stefan folgte eine noch erfolgreichere Erfrischung an Bar, bevor es uns wieder in den dunklen Kinosaal zog. Geboten wurde das Creature Feature “Itsy Bitsy”, ein weiteres Werk aus der Julian Richards-Retrospektive mit dem klangvollen Namen “The Last Horror Movie”, welcher prophetisch die anschließende After-Show-Party mit Hellgore und Mortal Kermit einläutete.

Alles Weitere hört Ihr im aktuellen Recap feat. Mike von Viva la Movielución. weiterlesen

Hard:line 2019 – Info-Pod 05

Unser finaler Vorschau-Pod auf das kommende Hard:Line Filmfestival (25.-29.09.2019 in Regensburg) widmet sich noch zweier internationaler Genre-Bastarde sowie einer besonderen Live-Ankündigung des Deep Red Radio. Spitzt also noch einmal hier bei uns die Lauscher, bevor Euch dann vor Ort im wahrsten Sinne die Augen geöffnet werden. Da kommt zum einen A.T. Whites STARFISH (2018) mit ‘Halloween’-Nachwuchs Virginia Gardner pünktlich zur Apokalypse vorbei und VOLITION (2018) von Tony Dean Smith handelt von und dreht sich rund um Zeitreise(n) mit einer gehörigen Prise Schicksal vs. Selbstbestimmung. Die beiden Spielfilmdebüts versprechen also viel und passen wunderbar zum bisherigen Titelkatalog des Festivals. Aus der Reihe – und gerade deshalb so ungeheuer spannend – tanzt der erste deutsche Hard:Line-Beitrag überhaupt: Gregor Erlers Kinodebüt DER LETZTE MIETER wird am Freitag, 27.09. um 17 Uhr gezeigt und im Anschluss spricht unser Stefan mit Gregor Erler sowie Filmemacher und Genrenale-Co-Manager Krystof Zlatnik in einer Podiumsdiskussion um ‘Perspektive Deutsches Genre‘. Damit ist auch unser vorerst letztes Bömbchen geplatzt und es bleibt uns für Euch nur zu wünschen: bis in Kürze in Regensburg!

Und alles Weitere erfahrt ihr im Podcast und den Shownotes.


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Genrenale 5 – Genre made in Germany

Alle Jahre wieder im Februar. Während es die Nicht-Genre-Fans und Star-Searcher zur Berlinale zieht, dem größten Filmfestival Deutschlands, sind Freunde zünftiger deutscher Genrekost seit Jahren lieber woanders, nämlich auf der Genrenale, dem Festival für den deutschen Genrefilm. Und während die erste Ausgabe lediglich 2 Stunden ging, hat es das Fest nun mittlerweile auf satte 4 Tage Laufzeit geschafft. Das Publikum ist dankbar und wir von Deep Red Radio sind es ebenfalls. Aufgrund Krankheit und Zeiteinschränkungen waren wir zwar nur als Einzelperson und auch nur für 2 Tage vor Ort, doch die nächste Genrenale ist schon wieder fest eingeplant. Warum das so ist, erfahrt ihr in unserem Genrenale-Abschlussbericht für dieses Jahr.
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Neuer Deutscher Genrefilm – Im Gespräch mit Huan Vu

Der deutsche Genrefilm – Was soll das eigentlich sein? Fragt man im Bekannten- & Freundeskreis herum, wird man schnell ein müdes Lächeln ernten oder gar eine Mine zu Gesicht bekommen, als hätte der Gegenüber in eine Zitrone gebissen. Langweilig, Unkreativ, keine Identität oder ein Alleinstellungsmerkmal, meist nur Blödelstoffe und Weltkriegs-/Einheit-Allerlei, einfach gesagt der deutsche Genrefilm ist in den Köpfen der Republik Nicht-existent.

Und ja, es ist viel Wahres dran, aber wenn man etwas genauer hinschaut, fällt einem schnell auf das das so nicht ganz stimmt und schlichtweg etwas zu kurz gegriffen wäre.

Gerade in den letzten 5 Jahren brodelt es an der Oberfläche und Filme wie “Ich seh, Ich seh“, “Victoria“, “WhoAmI” oder “Das finstere Tal” zeigen das es anders geht und die Kreativwirtschaft noch nicht völlig den Kampf aufgegeben hat. –Anmerk: In unserer Übersicht zu den “Teutonen-Wochen” findet ihr alle genannten Werk zum Nachhören.

Ein weiteres Beispiel, wäre noch das alljährliche Gegenstück zur Berlinale, die “Genrenale”. Die erfolgreich von Paul Andexel und Krystof Zlatnik ins Leben gerufen wurde und in der die junge Genre-affine Szene eine Präsentationsfläche geboten bekommt.

Und zu guter Letzt steht da vor allem die Plattform “Neuer Deutscher Genrefilm” von Huan Vu (Die Farbe, The Dreamlands) im Fokus, die versucht mit Aufklärung und Bündelung aller Kräfte, dem verstaubten und halbtoten Genre wieder auf die Beine zu helfen.

Deshalb hat Tobe es sich nicht nehmen lassen, Huan Vu mit einigen Fragen zu löchern. Dabei wird die Problematik der Filmförderung angesprochen, die Entscheidungen der Film-Schaffenden auf den Prüfstand gestellt und der deutschen Filmgeschichte auf den Grund gegangen. Das ganze wird dann in ausschweifende 70 Minuten gepackt, in denen wir ein ums andere Mal vom Hundertsten ins Tausendste kommen. Also wie immer.
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