Genrenale 5 – Genre made in Germany

Alle Jahre wieder im Februar. Während es die Nicht-Genre-Fans und Star-Searcher zur Berlinale zieht, dem größten Filmfestival Deutschlands, sind Freunde zünftiger deutscher Genrekost seit Jahren lieber woanders, nämlich auf der Genrenale, dem Festival für den deutschen Genrefilm. Und während die erste Ausgabe lediglich 2 Stunden ging, hat es das Fest nun mittlerweile auf satte 4 Tage Laufzeit geschafft. Das Publikum ist dankbar und wir von Deep Red Radio sind es ebenfalls. Aufgrund Krankheit und Zeiteinschränkungen waren wir zwar nur als Einzelperson und auch nur für 2 Tage vor Ort, doch die nächste Genrenale ist schon wieder fest eingeplant. Warum das so ist, erfahrt ihr in unserem Genrenale-Abschlussbericht für dieses Jahr.
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Neuer Deutscher Genrefilm – Im Gespräch mit Huan Vu

Der deutsche Genrefilm – Was soll das eigentlich sein? Fragt man im Bekannten- & Freundeskreis herum, wird man schnell ein müdes Lächeln ernten oder gar eine Mine zu Gesicht bekommen, als hätte der Gegenüber in eine Zitrone gebissen. Langweilig, Unkreativ, keine Identität oder ein Alleinstellungsmerkmal, meist nur Blödelstoffe und Weltkriegs-/Einheit-Allerlei, einfach gesagt der deutsche Genrefilm ist in den Köpfen der Republik Nicht-existent.

Und ja, es ist viel Wahres dran, aber wenn man etwas genauer hinschaut, fällt einem schnell auf das das so nicht ganz stimmt und schlichtweg etwas zu kurz gegriffen wäre.

Gerade in den letzten 5 Jahren brodelt es an der Oberfläche und Filme wie “Ich seh, Ich seh“, “Victoria“, “WhoAmI” oder “Das finstere Tal” zeigen das es anders geht und die Kreativwirtschaft noch nicht völlig den Kampf aufgegeben hat. –Anmerk: In unserer Übersicht zu den “Teutonen-Wochen” findet ihr alle genannten Werk zum Nachhören.

Ein weiteres Beispiel, wäre noch das alljährliche Gegenstück zur Berlinale, die “Genrenale”. Die erfolgreich von Paul Andexel und Krystof Zlatnik ins Leben gerufen wurde und in der die junge Genre-affine Szene eine Präsentationsfläche geboten bekommt.

Und zu guter Letzt steht da vor allem die Plattform “Neuer Deutscher Genrefilm” von Huan Vu (Die Farbe, The Dreamlands) im Fokus, die versucht mit Aufklärung und Bündelung aller Kräfte, dem verstaubten und halbtoten Genre wieder auf die Beine zu helfen.

Deshalb hat Tobe es sich nicht nehmen lassen, Huan Vu mit einigen Fragen zu löchern. Dabei wird die Problematik der Filmförderung angesprochen, die Entscheidungen der Film-Schaffenden auf den Prüfstand gestellt und der deutschen Filmgeschichte auf den Grund gegangen. Das ganze wird dann in ausschweifende 70 Minuten gepackt, in denen wir ein ums andere Mal vom Hundertsten ins Tausendste kommen. Also wie immer.
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Genrenale 2016 – Interview mit Krystof Zlatnik und Paul Andexel

Im Zuge unserer Teutonen-Wochen habe ich vor einiger Zeit die Chance genutzt Paul Andexel und Krystof Zlatnik, den Machern der Genrenale, ein paar Fragen zum kommenden Festival im Februar 2016 zu stellen. Überdies werden wir auch einen Blick auf die Weiterentwicklung dieses Events und etwas Spekulatius in den Raum werfen, wenn wir über die Zukunft der Genrenale sprechen. Aber hört am besten selbst …
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