DRR SHOW 48 – geschüttelt, nicht gerührt

Unsere Show #48 kommt schneller zu Euch als eine taiwanesische Reederei durch den Suezkanal. Nach einer flotten Einleitung mit ganz wichtigen Neuigkeiten für die Audiokommentar-Branche, schlagen wir gleich hart auf die Pauken. Benedikt bringt EX-DRUMMER ins Gespräch und teilt seine Fassungslosigkeit mit Euch. Julia folgt mit ihrer Besprechung zu DER KILLER IN MIR und räumt den Platz am Mikrofon dann für Max mit dem Wicked-Cinema-Beitrag: THE BLACK TORMENT. Dann müssten Benedikt und Leo die Beherrschung wieder erlangen um den deutschen Genrefilm BIIKENBRENNEN zu beleuchten, denn der Titel des Films bereitete ihnen zuvor Schwierigkeiten pubertären Ausmaßes. Stefan steuert sein nächstes Interview bei, das er mit Wieland Schwanebeck zu dessen RECLAM-Erscheinung geführt hat. Die 100Seiten JAMES-BOND-Lektüre wird in einem halbstündigen informativen Gespräch betrachtet. Der Tiefpunkt der Sendung entscheidet Megan Fox für sich, denn Benedikt findet nur ehrliche Worte zu ROGUE HUNTER. Mit einem der vergleichsweise besten Dramen der letzten Jahre – THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI – beschäftigen sich zum Ende Julia und Lisa im Duett. Ein voller Container Filminfotainment steuert den Hafen an. Viel Vergnügen.


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DRR SHOW 44 – Hello 2021

Ein neues Jahr bricht an. Für die Lebenden: reine Routine. Viele Opfer gab es 2020 zu beklagen. Mal abgesehen von den relevanteren menschlichen natürlich auch die cinephilen. Die Kinos bluten aus. Bei einer aktuellen Mehrheit von mäßigen Blockbustern, die zu erwarten waren, wirkt dies fast egal, aber die andere Hälfte des Programms wird doch schmerzlich vermisst. Auch das Erlebnis – Kino – ist mittlerweile eher eine Erinnerung, als eine abgreifbare Erfahrung, denn diese muss immer wieder aufgefrischt werden um lebhaft zu bleiben. Unserer Berichterstattung tat dies keinen Abbruch. Das Heimkino war reichlich besprechenswert – im Guten wie im Schlechten. Wir danken allen Hörern und Hörerinnen für ihr Interesse und das mutmaßliche Gefallen an uns. Wir starten mit einer vollen Sendung ins Jahr 2021 mit unserer 44. Show der neuen Zeitrechnung. Zwei Stunden Infotainment sind garantiert. Zuerst stellen wir uns mal vor, für jene die uns Vergessen haben. Wir beklagen unsere Corona-Wunden und bemerken: so schlecht sind wir gar nicht davon gekommen. Zum Glück! Bis jetzt! Voran aber soll es nun gehen. CODE AVA schockierte Benedikt durch seine Mittelmäßigkeit und dennoch finden sich in dem Action-Thriller spaßige Details. Mit SHADOW IN THE CLOUDE begrüßt uns Tobe aus seiner Quarantäne und gibt dann ab an Benedikt nach der Seinen, damit er seine VIER HIMMLISCHEN FREUNDE vorstellen kann. Max untersucht das Django-Plagiat DJANGO – SEIN GESANG(S)BUCH WAR DER COLT und gibt das Zepter der Gewalt an das andere Geschlecht weiter. An Julia und COFFY. Noch ein Opfer und noch ein Plagiat: DER DON IST TOT. Benedikt wertet aus, ob das vermeintliche PATE-Fahrwasserprodukt selbstständig schwimmen kann. Tobe schiebt seine Meinung zu LOVE AND MONSTERS ein, dessen Werbeplakat auf seine Weise verängstigend, aber auch anziehend wirkt. Geschlossen wird mit dem weiterhin reich bemusterten Wicked-Vision Media-Slot. Im Team besprechen Benedikt und Max den 90er Monsterfilm HIDEOUS auch bekannt als IN VITRO – ANGRIFF DER MUTANTEN. Und als Zugabe widmet Benedikt seine Zeit allein einem Film, der Fortsetzung sein möchte, aber eigentlich keine ist: ROBOT WARS oder auch ROBOTJOX 2 – KRIEG DER STAHLGIGANTEN. Puh. Da wischt man sich den Schweiß von der Stirn. Das ist viel Arbeit zum Lauschen, Verarbeiten und Begreifen. Harte Arbeit zahlt sich aber immer aus – unsere Gratis-Weisheit zum Jahresstart. Beginnt und verbringt 2021 mit uns. Wir freuen uns auf Euch.


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4. Italowestern Festival – Info-Pod

Der Todesritt der gnadenlosen Welt des Italowestern …findet nun schon zum vierten Mal im KommKino zu Nürnberg statt. Vom 3.-5. April 2020 wird also wieder geritten, geschossen und gestorben was das Zeug hält. Natürlich nur echt im Italo-Style. Wenn da nicht dieser umsich-greifende Virus wäre, gegen den noch nicht mal unsere toughen Spaghettirecken wie Guliano Gemma, Burt Reynolds, James Coburn oder Bud Spencer erfolgreich ankämpfen können. Und so ist in dem Moment, in dem ich diese Zeilen verfasse, ein Ausfall der Veranstaltung, zumindest zum genannten Datum, höchst wahrscheinlich. Was genauso schade, wie verständlich, denn vernünftig wäre. Aber aufgehoben ist oft nur aufgeschoben und so hofft sicher nicht nur die DRR-Redaktion auf einen neuen Termin, sollte die Welt irgendwann nicht mehr Kopf stehen. An diesem wird dann sicher das erlesene Programm, welches ihr im Detail weiter unten findet, nachgeholt. Denn neben dem KommKino haben die Gastgeber Dirty Pictures und In Memoria di Italo-Cinema sich wieder alle Mühe gegeben den Fans des Genres einen Mix aus den unterschiedlichsten Vertretern seiner Zunft zusammenzustellen. Zu den Highlights werden da sicher „Navajo Joe – An seinen Stiefeln klebt Blut“, „Mannaja – Beil des Todes“, „Um sie war der Hauch des Todes“ und „Arizona Colt“ zählen, zu den selten gespielten Beiträgen „Starblack – Django schwarzer Gott des Todes“, „Seine Winchester pfeift das Todeslied“ oder „Django – Den Colt an der Kehle“. Der Rest reiht sich irgendwo dazwischen ein. Die Kenner werden beim Studium des Programms natürlich schnell merken, dass hier filmisch nicht jeder Schuss ein Volltreffer ist, aber trotzdem anerkennen, dass auch ein nicht so guter Film einmal auf 35mm gesichtet sein will. Wir von Deep Red Radio wollen in Teilen auf jeden Fall und hoffen auch bei einem Ersatztermin vor Ort sein zu können. Bis dahin bleiben wir in Deckung und beobachten die Prärie. Howdie Amigos und immer schön den Mundschutz aufbehalten. Der hilft zwar definitiv nicht gegen pfeifend Kugeln und fliegende Äxte, aber eventuell gegen nervige Viren. Weiterlesen