DRR-SHOW – 13-2019 – Ein Pod-pourrie der guten Laune

Mit unserem Podcast haben wir uns (nicht nur) einem Credo ganz innig verschrieben: gelungenes Infotainment. So kommen in jede Show mehrere besprechenswerte Titel und News sowie eine gehörige Portion guter Laune. Unseren audiophilen, cineastischen Hörern soll dieser Podcast mindestens ebenso viel Freude bereiten wie uns selbst.

Daher erwarten Euch heute zwei Hand voll persönlicher Favoriten – quasi die zehn kleinen Jägermeister der guten Laune – plus unsere beliebte Medienschau und einem ausführlichen Nachbericht über das Paradies Film Festival #2 in Jena. Diese Show hat wieder für Jeden etwas im Gepäck, von Thriller über Action bis Fantasy und Sci-Fi. Die einzelnen Titel könnt Ihr wie gewohnt bequem den Kapitelmarken Eures Mediaplayers entnehmen. Nur soviel: die 88Film-Bestellung aus England wurde ausgepackt und teils gesichtet, Tobe “schwärmt” erneut von Harryhausen und Sindbad, es erwarten Euch Mumien, Monster und Cyborgs und zuletzt natürlich eine längere Besprechung eines Klassikers, heute mit einer noch blutjungen Julia Roberts und dem FEIND IN MEINEM BETT (1991). Da hört dann zwar im Film der Spaß auf, aber nicht bei uns Zuschauern.


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Caligula

Story: Rom im Jahre 37 n. Chr: Kaiser Tiberius, ein 77-jähriger tyrannischer Alkoholiker, der schwer von Syphilis gekennzeichnet ist, will seine Nachfolge regeln. Seine Wahl fällt auf Gaius, auch genannt Caligula – das “Stiefelchen”. Zunächst gewinnt der neue Imperator die Gunst der öffentlichen Meinung, doch schon bald zeigt er sein wahres Gesicht. Die meiste Zeit verbringt er mit ausschweifenden Affären und grausamen Gladiatorenkämpfen. Rom verkommt zu einem gewaltigen Sündenpfuhl, in dem Perversion, Gewalt und Willkür herrschen. Als Caligula sich zum Gott proglamiert und beginnt seine Senatoren selbst zu liquidieren, ist sein Ende besiegelt.

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DRR-SHOW – 12-2019 – Wir sind Caligula

Wir haben gelogen. Einstündige Sommersendungen sollten es werden, doch siehe da: es sind aktuell nun doch wieder satte 120 Minuten geworden und das bei gerade einmal 3 Reviews. Diese allerdings sind dafür recht ausführlich und – im positiven Sinne – ausschweifend. Patrick und Stefan lassen sich ordentlich Wein einschenken von CALIGULA und dessen wildem Treiben, beschrieben von Tinto Brass, wonach dieser Film anno 1980 hierzulande erstmals offiziell ungekürzt fürs Heimkino vorliegt. Benedikt und Tobe verstricken sich in “US” bzw. “WIR” von Jordan Peele und kommen mit ihren geplanten 15 Minuten bei Weitem nicht hin (die beiden sind nun schuld an der 2-Stunden-Sendung). Es geht in die Tiefe der Meta-Ebene und die Anerkennung afroamerikanischer Künstler in Amerika wird dabei ausgewertet. Als Drittes im Programm sinnieren Max und Benedikt über die Michael Crichton-Adaption “DIE WIEGE DER SONNE” mit Wesley Snipes und Sean Connery. Auch hier begibt man sich auf Tauchfahrt in die Gesellschaft der entsprechenden Epoche und schaut hinter die Medienfassade der späten 1980er Jahre, wo sich ein Ausverkauf des US-Business entwickelte, der den Krimi möglicherweise beeinflusste. So lang sind wir selten, vor allem nicht konzentriert in einer Show. Zur Auflockerung schenken wir Euch noch einen Backstreet-Boys-Moment, dann ist aber wieder Filmanalyse-Zeit.


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Night Of The Living Dead

Story: “Barbara – sie kommen und holen dich!” Dieser Satz, den Johnny seiner Schwester im Scherz auf dem Friedhof zuruft, soll schon Sekunden später grausame Wirklichkeit werden. Ein mysteriöser Fremder greift sie an und Barbra kann in letzter Sekunde fliehen. In der kleinen Stadt sind alle tot, überall liegen Leichen. Mit einigen weiteren Überlebenden verschanzt sie sich in einem Haus. Starre Totenhände kratzen an der Tür – die Leichen sind aus ihren Gräbern gekrochen und haben einen unbändigen Hunger auf Menschenfleisch. Für die kleine Schar Überlebender gibt es keine Hoffnung.


Gast: Patrick Müller weiterlesen