The Returned ✍

Ab 15.07.2014 auf DVD und Blu-ray im Handel erhältlich.

Es fällt mir langsam schwer, bei jedem neuen Zombiestreifen eine andere Formulierung zu finden um meine Besprechung einzuleiten. Zu oft fallen da Phrasen wie „ völlig neue Betrachtungsweise“ oder „revolutioniert das Genre seit Romero mit neuen Aspekten“. Während im Low-Budget-Bereich eine Veröffentlichung die nächste jagt, hatten wir es in letzter Zeit auch vermehrt mit Produktionen für den großen Markt zu tun. Mit World War Z brannten Mark Foster und Brad Pitt letztes Jahr einen ganzen Berg an Produktionskosten ab. Das Ergebnis wurde von vielen Kritikern zerrissen, wobei ich durchaus meine Sympathien diesem Blockbuster zusprechen muss. Der zweite Teil ist in Fertigung, allerdings ist zu diesem Zeitpunkt nur bekannt, dass der Spanier Juan Anton Bayona (Das Waisenhaus, 2007)Regie führen soll und man sich für einen Farbfilm entschieden hat. Erst kürzlich durfte ich dann auch den französischen Kicker-Splatter Goal of the Dead erörtern, wo ebenfalls ein ganz neues Thema, mehr oder weniger erfolgreich, ins Genre implementiert wurde.
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Tarantula

Story: Beim Brand eines Laboratoriums in der kalifornischen Wüste, wo ein Forscher mit Wachstumsbeschleunigungen experimentiert, entweicht eine giftige Tarantel. Bald erreicht das Tier die monströsen Ausmaße eines Hochhauses und droht ganze Städte auszurotten. Mit Napalm-Bomben bewaffnet rückt die amerikanische Luftwaffe an, um dem Biest den Garaus zu machen.

Ein mit einfachen dramaturgischen Mitteln, aber spannend und stilsicher inszenierter Gruselfilm, der zu einem Klassiker des Genres wurde. Beiläufig, aber wirkungsvoll entwickelt er eine unterschwellige erotische und politische Mythologie: Die Spinne als Inkarnation bedrohlicher Triebe, aber auch als Ausdruck wachsender Ängste vor einem Atomkrieg.
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Omnivoros – Das letzte Ma(h)l ✍

Ab 27.06.2014 auf DVD und Blu-ray im Handel erhältlich

Dass die Spanier momentan mal wieder Hochkonjunktur im Bereich Horrorfilm haben, hat Euch erst vor kurzem Udo mit seiner Besprechung zu The Body bewiesen. Während man Vielerorts derzeit eher Quantität denn Qualität vorgesetzt bekommt, kann man schon behaupten, dass die spanische Horrorkost, welche es über die Landesgrenzen hinaus schafft, fast immer eine gewisse Qualität intus hat. Bei The Body war es da vor allem die beißende Atmosphäre, sowie die mörderisch verschachtelte Handlung. Mit Omnivoros – Das letzte Ma(h)l bekommen wir es nun jedoch mit ganz anderer Kost zu tun, denn dieses Mal fassen Spanier das Kannibalenthema an. Doch abgesehen vom äußerst gelungenen Artwork der deutschen Blu-ray VÖ, hat man es hier nur mit halbgaremr Menschenfleisch Ware zu tun. weiterlesen