Ravenous – Friss oder stirb

Story: Die USA im Jahr 1847. Captain John Boyd wird in ein entlegenes Fort in der Sierra Nevada versetzt, in dem nur sieben Soldaten stationiert sind. Nichtstun, Drogen und Langeweile sind an der Tagesordnung, bis zu dem Abend, an dem die Ruhe ein jähes Ende findet. Ein halb erfrorener Mann namens Colqhoun schleppt sich mit letzter Kraft in das Fort, um Hilfe zu finden und so nimmt ein bestialischer Alptraum seinen Lauf. Der scheinbar harmlose Fremde entpuppt sich als blutrünstiger Kannibale, der gnadenlos seine immer größer werdende Gier nach Menschenfleisch befriedigt. Für die Truppe beginnt ein mörderischer Überlebenskampf, bei dem es nur um eins geht: Fressen oder gefressen werden.

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90s Horror Week

Die 90er Jahren waren für uns, mich und viele andere eine Zeit der Umbrüche. Die alte Garde der Horror-Regisseure verschwindet und die „neuen Wilden“ erscheinen auf der Bildfläche. Nur weniger Altmeister wie Wes Craven und John Carpenter können sich halten. Das Gesamtbild hat sich geändert. MTV bestimmt nicht nur das Leben der Kinderzimmer, darüber hinaus hält auch die Videoclip-Ästhetik Einzug in Hollywood.

Das Kino pendelt in dieser Zeit zwischen Teenie-Slasher, Experimental bzw. dem Indie-Film und Psychothriller. Von Urban Legends über Cube bis zu Finchers Seven wird dem Zuschauer so einiges geboten. Jedoch stehen die Neunziger für viele da draußen für den Abgesang auf das Horrorkino der alten Dekade. Die Fantasie steht hinten an und die Effekte kommen aus dem Rechner. Keine schönen Aussichten, aber dennoch finden sich die einen oder anderen Highlights. Welche genau, durftet ihr abstimmen und wir (Stefan, Benedikt und Tobe) versuchen diese, mehr schlecht als recht (mit reichlich Halbwissen und einem löchrigen Gedächtnis) zu besprechen. Senf ab! Weiterlesen