Der Tod weint rote Tränen ✍

Seit 29.01.2015 im Handel erhältlich.

Ein Universum aus Klängen und Bildern hat sich das Regie- und Autorenteam Hélène Cattet und Bruno Forzani in ihren bisherigen Werken erarbeitet. So haben sie es zu ihrem ersten abendfüllenden Film Amer beschrieben, bei Fragen nach ihren eindrücklichen Stil. In fast 15 Jahren inszenierten die Beiden fünf Kurzfilme und nun erscheint ihr zweiter Langfilm Der Tod weint rote Tränen in Deutschland für das Heimkino. Ihr Universum ist voller Symbole, Interpretationsvielfalt und schaurig-schönen Bildern, die sich nachhaltig ins Gedächtnis einspeisen. Ihre Sprache ist visuelle Poesie, jede Szene wirkt minutiös geplant und präzise umgesetzt. Es ereignet sich ein Gewitter von Schnitten und Soundfetzen, das eine albtraumhafte Atmosphäre erschafft und oft die eigentliche Ausgangssituation unter sich begräbt.

Dan (Klaus Tange) kommt von einer Geschäftsreise nach Hause und findet die Wohnungstür von innen verriegelt vor. Er stößt sie auf, da seine Frau nicht auf Rufe reagiert. Schnell stellt sich heraus, dass sie gar nicht da ist und Dan versucht umgehend ihr Verschwinden aufzuklären. Unter normalen Umständen kann sie seiner Meinung nach nicht entschwunden sein, schließlich war die Tür von innen versperrt.
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