Jess Franco – Schöpfer des erotischen Grauens

Zum vierten Todestag von Jess Franco haben wir etwas in unserem mannigfaltigen Archiv gekramt und ein passendes Special herausgezogen. Der spanische Vielfilmer ist u.a. durch eine ganze Reihe von Filmen bekannt geworden, die er mit dem Schweizer Produzenten Erwin C. Dietrich zwischen 1975 und 1978 gedreht hat. Und genau diese Phase haben wir einmal genauer unter die Lupe genommen. Wir das sind Udo Rotenberg, Maximilian Scholz, Benedikt Wilken und David Hilbert.
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Rolls-Royce Baby (Audio)

Story: Ein Rolls Royce fährt über die Landstraßen, im Fond eine nackte Dame mit schwarzem Hut und Zigarettenspitze… Rolls-Royce Baby. Sexstar Lisa Romay hat ihr Hobby zum Beruf gemacht und damit ein Vermögen verdient. Jetzt lebt sie mit ihrem Chauffeur zurückgezogen in einer prachtvollen Villa. Doch mit ihrem Job, den Film- und Foto-Shootings ist sie bei weitem nicht “ausgelastet”. Deswegen macht sie bei Ausflügen übers Land in einem alten Rolls Royce zusammen mit ihrem Chauffeur regelmäßig die Gegend unsicher: Sie liest Anhalter von der Straße auf und vergnügt sich mit ihnen auf der Rückbank des edlen Gefährts.

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Ein Sarg aus Hongkong

Story: Nachdem er die Leiche einer Chinesin in seiner Wohnung entdeckt hat, wird der Londoner Privatdetektiv Ryan von einem Industriellen beauftragt, in Hongkong den Tod von dessen Sohn zu untersuchen. In Begleitung seines Assistenten Bob Tooly begibt sich Ryan nach Asien, wo er Drogenschmugglern auf die Schliche kommt und herausfindet, dass der Sohn seines Auftraggebers vielleicht gar nicht so tot ist, wie es den Anschein hat.

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Der Teufel in Miss Jonas / Was geschah wirklich mit Miss Jonas? ✍

Seit dem 27.01.2015 auf DVD & Blu-ray im Handel erhältlich.

“The Devil in Miss Jones” von 1973 gehörte zu den großen Filmen, des kurzzeitigen “Golden Age of Porn”. Jener Zeit in der Hardcore-Pornos als Mainstereamprodukte auf der großen Kinoleinwand liefen, teils rund um die Uhr, und ein jeder Volljährige sich diese Filme unbedingt ansehen musste, was zu großen Schlangen vor den Kinosälen führte. Regisseur Gerard Damiano, war der Auslöser dieser Ära mit seinem Film “Deep Throat”  und  wurde kurzzeitig zum angesehenen Mann, dessen Streifen danach gefragter waren wie nie. Was die Produktionen vor allem von all den tausenden von Pornoproduktionen davor und danach unterschied, war die Tatsache, dass man, neben durchaus ästhetischen HC-Bildern, auch auf durchdachte Geschichten zurückgriff. Und so konnte “The Devil in Miss Jones” mit tiefgängigen Charakteren glänzen, welche den Zuschauer durch eine interessante Handlung geleiteten. Klar, dass sich daran auch der Schweizer Schmuddelfilm-Produzent Erwin C. Dietrich vergreifen musste, der den außergewöhnlichen Porno nach Deutschland holen wollte. Mit Der Teufel in Miss Jonas kam dann auch das selbstgedrehte, deutsche Remake dazu in die Kinos. Doch der Unterschied könnte größer nicht sein.
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