DRR SHOW 44 – Hello 2021

Ein neues Jahr bricht an. Für die Lebenden: reine Routine. Viele Opfer gab es 2020 zu beklagen. Mal abgesehen von den relevanteren menschlichen natürlich auch die cinephilen. Die Kinos bluten aus. Bei einer aktuellen Mehrheit von mäßigen Blockbustern, die zu erwarten waren, wirkt dies fast egal, aber die andere Hälfte des Programms wird doch schmerzlich vermisst. Auch das Erlebnis – Kino – ist mittlerweile eher eine Erinnerung, als eine abgreifbare Erfahrung, denn diese muss immer wieder aufgefrischt werden um lebhaft zu bleiben. Unserer Berichterstattung tat dies keinen Abbruch. Das Heimkino war reichlich besprechenswert – im Guten wie im Schlechten. Wir danken allen Hörern und Hörerinnen für ihr Interesse und das mutmaßliche Gefallen an uns. Wir starten mit einer vollen Sendung ins Jahr 2021 mit unserer 44. Show der neuen Zeitrechnung. Zwei Stunden Infotainment sind garantiert. Zuerst stellen wir uns mal vor, für jene die uns Vergessen haben. Wir beklagen unsere Corona-Wunden und bemerken: so schlecht sind wir gar nicht davon gekommen. Zum Glück! Bis jetzt! Voran aber soll es nun gehen. CODE AVA schockierte Benedikt durch seine Mittelmäßigkeit und dennoch finden sich in dem Action-Thriller spaßige Details. Mit SHADOW IN THE CLOUDE begrüßt uns Tobe aus seiner Quarantäne und gibt dann ab an Benedikt nach der Seinen, damit er seine VIER HIMMLISCHEN FREUNDE vorstellen kann. Max untersucht das Django-Plagiat DJANGO – SEIN GESANG(S)BUCH WAR DER COLT und gibt das Zepter der Gewalt an das andere Geschlecht weiter. An Julia und COFFY. Noch ein Opfer und noch ein Plagiat: DER DON IST TOT. Benedikt wertet aus, ob das vermeintliche PATE-Fahrwasserprodukt selbstständig schwimmen kann. Tobe schiebt seine Meinung zu LOVE AND MONSTERS ein, dessen Werbeplakat auf seine Weise verängstigend, aber auch anziehend wirkt. Geschlossen wird mit dem weiterhin reich bemusterten Wicked-Vision Media-Slot. Im Team besprechen Benedikt und Max den 90er Monsterfilm HIDEOUS auch bekannt als IN VITRO – ANGRIFF DER MUTANTEN. Und als Zugabe widmet Benedikt seine Zeit allein einem Film, der Fortsetzung sein möchte, aber eigentlich keine ist: ROBOT WARS oder auch ROBOTJOX 2 – KRIEG DER STAHLGIGANTEN. Puh. Da wischt man sich den Schweiß von der Stirn. Das ist viel Arbeit zum Lauschen, Verarbeiten und Begreifen. Harte Arbeit zahlt sich aber immer aus – unsere Gratis-Weisheit zum Jahresstart. Beginnt und verbringt 2021 mit uns. Wir freuen uns auf Euch.


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DRR SHOW 38 – quer durch die Zeit

Die 38. Show von Deep Red Radio gebärt sich in die Welt und vereint so viele Stimmen wie selten. Die Radiogesichter Benedikt und Tobe begehen gleich zwei Reviews gemeinsam. Zum einen setzen sie die Meinungsbildung zu TENET fort, die in der letzten Sendung von Jena aus begonnen wurde. Zum anderen durchschreiten sie im Wicked-Vision-Media-Slot das GATE 2 um den Teen-Horror zu erleben und zu beurteilen. Unsere lieben bayrischen Gäste, Mike und Korbi vom Schwester-Podcast VIVA LA MOVIELUCION sprechen über den Hexengrusel THE WRETCHED, mit dem katastrophalen deutschen Verleihtitel THE WITCH NEXT DOOR. Zumindest 1/3 von ihnen sehen wir auch bald freudig in Regensburg beim HARD:LINE FILMFESTIVAL wieder. Benedikt entdeckt nebenher noch eine weitere Regensburg-Verbindung: DADDY´S GIRL. Dessen Regisseur, Julian Richards, hatten wird im Donaustädtchen letztes Jahr kennengelernt. Das Trio Lisa, Julia & Elisa widmet sich dem von hier aus abseitig gesehenen Film GOOD WILL HUNTING. Und gehen der Frage nach, ob der Film wirklich Oscar-würdig war. Ernst und dem realen Schrecken zugewandt, begegnet Benedikt gegen Ende noch Terrence Malicks Pazifistenepos EIN VERBORGENES LEBEN um zum Abschluss mit Max und Leo über Klaus Kinski in KILLER TRUCK zu stolpern. Is was los bei uns und wir lassen euch teilhaben. Wie immer gerne und mit viel Film im Blut.

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Interview mit Julian Richards

Heute vor 51 Jahren erblickte in New Port (South Wales) Julian Richards das Licht der Welt. Grund genug für uns, dass von Max geführte Interview zu veröffentlichen. Dieses haben wir im Zuge der Retrospektive zu / über Julian Richards beim Hard:line Film Festivals durchgeführt. Im Interview spricht Julian über seinen Werdegang im Filmbuisness, die Arbeit als Produzent und den künstlerischen Anspruch. Was dabei herauskam, das hört ihr hier und heute.


Hinweis: Das Interview wurde in Englisch geführt!



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