Cirio H. Santiago – Unbekannter Meister des B-Films

Inhalt: Cirio H. Santiago (18.01.1936 – 26.09.2008) ist ein weitgehend unbekannter Name im Genre, dabei inzensierte er rund 43 Filme für die westliche Welt und bescherte so manchen Videotheken-Nerds spaßige Stunden. Doch mit dem Ende der Videotheken-Ära, verschwand auch das Exploitation-Kino immer weiter in der Versenkung und ein unterschätzter Regisseur wie Cirio H. Santiago geriet in Vergessenheit. Bis heute! Der Autor David Renske geht dabei auf jede von Santiagos 43 „westlichen“ Regie-Arbeiten ein und beleuchtet dessen Karriere ausführlich. Untermauert wird das mit über 200 Abbildungen, darunter seltene Plakate, Video-Cover und Fotos von Dreharbeiten. Hinzu kommen neun exklusive Interviews, unter anderem mit Roger Corman und den Actionstars Richard Norton und Jerry Trimble.

CIRIO H. SANTIAGO – UNBEKANNTER MEISTER DES B-FILMS ist nicht nur ein Buch für Genre-Kenner, Exploitationfans und altgewordene Videothekenkinder, vielmehr dokumentiert es eine Ära der philippinischen Filmgeschichte, die heute so nicht mehr umsetzbar wäre.

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A Night in Blood Red

Claudio Simonetti’s Goblin vertonen Dario Argento’s Suspiria LIVE

Eines ist unbestritten: Die cineastische Bedeutung von Dario Argentos Horrorfilm “Suspiria” von 1977 für das europäische Kino ist übergroß. Für die Entwicklung und Einordnung des Genres Horror haben nur wenige andere Filme einen so entscheidenden Beitrag geleistet und stehen in einer Reihe mit dem von Argento verehrten Sir Alfred Hitchcocks “Psycho” oder den New-Hollywood-Klassikern “Rosemary’s Baby” und “The Exorzist”.

Diese Maßstabsfilme haben alle etwas gemein: Die überbordende ästhetische Verbindung von Musik, Architektur, Farbgestaltung und Dramaturgie.

Argentos Faible für moderne und klassische Architektur, der durch Mario Bava geprägte barocke Farbenwahnsinn und die integrale Verbindung mit der Musuík der italienischen Prog-Rocker “Goblin” heben die märchenhafte und träumerische Handlung von “Suspiria” zu einer spirituellen Erfahrung. Unter Horrorfilmfans auf der ganzen Welt wird dieser Reigen aus Geheimnis, Bewegung, Schock und Psychedelica verehrt. Ein unsterblicher Film, der immer wieder neu entdeckt wird.

2018 erlebte auch das Original durch Luca Guadagninos “Suspiria” – eine Reinterpretation des Themas, welche die Handlung in das Berlin des Deutschen Herbst verlegt, erneut eine Renaissance.


Bandphoto: Copyright by Goblin (links) | Artwork: Copyright by Cristiano Siqueira (rechts)

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The Curse (Wicked Vision Media)

Story: Kurz nachdem der aufgeweckte Farmerjunge Zack seine Mutter bei einem Seitensprung ertappt hat, landet ein großer Meteorit hinter dem Farmhaus der frommen Familie in Tennessee. Ein Zeichen des Herrn? Jedenfalls übt der Himmelskörper Einfluss auf alles Leben in der Umgebung aus – wenn auch keinen guten: Das Vieh verhält sich aggressiv und zeigt Symptome einer Erkrankung. Tomaten, Äpfel und Kürbisse reifen binnen kürzester Zeit zu überdimensionaler Größe heran, doch wer davon nascht, vergiftet sich Körper und Geist. Der Wahnsinn treibt grausige Blüten: Ein Familienmitglied nach dem anderen verfällt den Früchten des Grauens, der Fluch ist stärker als tausend Stoßgebete. Nur Zack verspürt Kraft und Hoffnung in sich, der entarteten Natur zu trotzen. Kann er seine Familie und die ganze Erde retten?

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