Tank Girl

Story: Die Welt ist im Jahr 2035 nach einem großen Meteoriteneinschlag eine große Wüste. Die Wasservorräte werden von dem Konzern Water and Power unter der Leitung von Kesslee kontrolliert. Kesslees Soldaten überfallen die Siedlung, in der Rebecca lebt. Nur sie und das kleine Mädchen Sam überleben. Sie werden gefangen genommen und zu Kesslee gebracht, der von Rebecca fordert, dass sie für ihn arbeitet. Als sie das Angebot ablehnt, wird sie in ein Arbeitslager geschickt.

Während der Zwangsarbeit lernt Rebecca eine Technikerin kennen, die, obwohl sie die Fluggeräte und Fahrzeuge von Water and Power wartet, ebenfalls eine Zwangsarbeiterin zu sein scheint. Rebecca will sie zur Flucht überreden, benötigt dazu aber mehrere Versuche. Schließlich fliehen die beiden, indem sie einen Kampfpanzer und eins der Fluggeräte stehlen…

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Caligula

Story: Rom im Jahre 37 n. Chr: Kaiser Tiberius, ein 77-jähriger tyrannischer Alkoholiker, der schwer von Syphilis gekennzeichnet ist, will seine Nachfolge regeln. Seine Wahl fällt auf Gaius, auch genannt Caligula – das “Stiefelchen”. Zunächst gewinnt der neue Imperator die Gunst der öffentlichen Meinung, doch schon bald zeigt er sein wahres Gesicht. Die meiste Zeit verbringt er mit ausschweifenden Affären und grausamen Gladiatorenkämpfen. Rom verkommt zu einem gewaltigen Sündenpfuhl, in dem Perversion, Gewalt und Willkür herrschen. Als Caligula sich zum Gott proglamiert und beginnt seine Senatoren selbst zu liquidieren, ist sein Ende besiegelt.

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DRR-SHOW – 12-2019 – Wir sind Caligula

Wir haben gelogen. Einstündige Sommersendungen sollten es werden, doch siehe da: es sind aktuell nun doch wieder satte 120 Minuten geworden und das bei gerade einmal 3 Reviews. Diese allerdings sind dafür recht ausführlich und – im positiven Sinne – ausschweifend. Patrick und Stefan lassen sich ordentlich Wein einschenken von CALIGULA und dessen wildem Treiben, beschrieben von Tinto Brass, wonach dieser Film anno 1980 hierzulande erstmals offiziell ungekürzt fürs Heimkino vorliegt. Benedikt und Tobe verstricken sich in “US” bzw. “WIR” von Jordan Peele und kommen mit ihren geplanten 15 Minuten bei Weitem nicht hin (die beiden sind nun schuld an der 2-Stunden-Sendung). Es geht in die Tiefe der Meta-Ebene und die Anerkennung afroamerikanischer Künstler in Amerika wird dabei ausgewertet. Als Drittes im Programm sinnieren Max und Benedikt über die Michael Crichton-Adaption “DIE WIEGE DER SONNE” mit Wesley Snipes und Sean Connery. Auch hier begibt man sich auf Tauchfahrt in die Gesellschaft der entsprechenden Epoche und schaut hinter die Medienfassade der späten 1980er Jahre, wo sich ein Ausverkauf des US-Business entwickelte, der den Krimi möglicherweise beeinflusste. So lang sind wir selten, vor allem nicht konzentriert in einer Show. Zur Auflockerung schenken wir Euch noch einen Backstreet-Boys-Moment, dann ist aber wieder Filmanalyse-Zeit.


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