Passion

Story: Schön sind sie beide, durchtrieben – zunächst – nur die eine: Die elegante Karrierefrau Christine pflegt einen ziemlich lässigen Umgang mit Macht und Geld. Sie nimmt ihre unschuldige und liebenswerte Kollegin Isabelle unter ihre Fittiche. Mit ihrer Naivität und ihrer Kreativität ist Isabelle ein leichtes Ziel für Christine, die keinerlei moralische Skrupel hat, die Ideen ihres jüngeren Protegés als ihre auszugeben und damit ihre Position im Haifischbecken ihres Arbeitgebers, einem internationalen Großkonzern, geschickt zu festigen. Christine genießt es, Isabelle mehr und mehr zu beeinflussen und Kontrolle über sie auszuüben, wodurch diese immer tiefer in den Strudel sexueller Verführung und Manipulation hineingezogen wird.

Doch Isabelle begeht einen schweren Fehler, als sie sich auf eine Affäre mit einem von Christines Liebhabern einlässt. Nun bricht der Krieg zwischen den beiden Frauen offen aus. Und als Christine eines Tages eine anonyme Einladung für ein verführerisches Treffen erhält und in ihrer Wohnung auf den mysteriösen Adressaten wartet, bekommen die Ereignisse eine blutige Wendung…

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Southpaw

Story: Den Titel des Boxweltmeisters hat sich Billy Hope mit seinem sensationellen linken Haken erarbeitet – und mit der Unterstützung seiner geliebten Frau Maureen, die im Hintergrund die Fäden zieht. Doch ein Schicksalsschlag, durch den auch das Leben von Billys kleiner Tochter aus den Fugen gerät, zerstört jäh die Idylle. Als ihn dann auch noch sein langjähriger Freund und Manager im Stich lässt, fällt der “Southpaw” ins Bodenlose. Erst als Box-Coach Titus Wills ihn unter seine Fittiche nimmt, ist Billy bereit, sich wieder in den Ring zu wagen und dem härtesten Kampf seines Lebens zu stellen…

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A Most Wanted Man ✍

Der Superlativ im Filmtitel “A most wanted man” weist schon darauf hin, dass hier der Maßstab verloren gegangen ist. Wie im sinngemäß formulierten “Enemy of the state” (Staatsfeind Nr.1, 1998) mit Will Smith geraten nicht die möglichen Täter außer Kontrolle, deren tatsächliche Schuld noch gar nicht erwiesen ist, sondern ein Justiz-Apparat, der angesichts hochgezüchteter Überwachungstechnik, gegeneinander ermittelnden Abteilungen und Kompetenz-Wirrwarr so sehr den Überblick verliert, dass er, aus Angst etwas falsch zu machen, zunehmend panisch reagiert. In Tony Scotts Film “Staatsfeind Nr.1” bedurfte es noch eines verbrecherischen Geheimdienstmanns als Auslöser, in Anton Corbijns “A most wanted man” – nach einem Roman von John le Carré – genügt die generelle Furcht vor einem erneuten Terror-Akt seit dem 11.September 2001.

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