Halloween II (1981)

Story: Direkt nach seinem vermeintlich tödlichen Sturz aus dem Fenster in “Halloween” ist Michael Myers unauffindbar. Wo seine Leiche liegen sollte, findet die ratlose Polizei nur Scherben und Dreck vor. Alarmiert von der drohenden Fortführung der Gewalt beginnen Dr. Loomis und der Sheriff sofort mit der Suche nach dem gefährlichen Killer. Doch der hat sich schon unentdeckt in das örtliche Krankenhaus begeben. Dort will er allerdings nicht seine Wunden versorgen lassen, sondern ist auf der Suche nach seiner Schwester Laurie: Die wurde nämlich in eben jenes Krankenhaus eingeliefert, nach dem sie Michaels Messer zuvor gerade noch entkommen konnte. Diesen Umstand will der psychopathische Mörder korrigieren und seine letzte lebende Verwandte schnellstmöglich unter die Erde bringen …

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A Night in Blood Red

Claudio Simonetti’s Goblin vertonen Dario Argento’s Suspiria LIVE

Eines ist unbestritten: Die cineastische Bedeutung von Dario Argentos Horrorfilm “Suspiria” von 1977 für das europäische Kino ist übergroß. Für die Entwicklung und Einordnung des Genres Horror haben nur wenige andere Filme einen so entscheidenden Beitrag geleistet und stehen in einer Reihe mit dem von Argento verehrten Sir Alfred Hitchcocks “Psycho” oder den New-Hollywood-Klassikern “Rosemary’s Baby” und “The Exorzist”.

Diese Maßstabsfilme haben alle etwas gemein: Die überbordende ästhetische Verbindung von Musik, Architektur, Farbgestaltung und Dramaturgie.

Argentos Faible für moderne und klassische Architektur, der durch Mario Bava geprägte barocke Farbenwahnsinn und die integrale Verbindung mit der Musuík der italienischen Prog-Rocker “Goblin” heben die märchenhafte und träumerische Handlung von “Suspiria” zu einer spirituellen Erfahrung. Unter Horrorfilmfans auf der ganzen Welt wird dieser Reigen aus Geheimnis, Bewegung, Schock und Psychedelica verehrt. Ein unsterblicher Film, der immer wieder neu entdeckt wird.

2018 erlebte auch das Original durch Luca Guadagninos “Suspiria” – eine Reinterpretation des Themas, welche die Handlung in das Berlin des Deutschen Herbst verlegt, erneut eine Renaissance.


Bandphoto: Copyright by Goblin (links) | Artwork: Copyright by Cristiano Siqueira (rechts)

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Hard:line 2019 – Recap Extreme – Tag 5

Das war es leider schon wieder. Auch erstmals fünf Tage Hard:line Film Festival vergingen wie im Flug und boten alles, was das Cineastenherz begehrt und nährt.

So bot der Sonntag wieder ein reichhaltiges Programm für das Team. Konnten wir uns zunächst noch alle gemeinsam ein Bild von ACHOURA machen, welcher als marokkanischer Horrorfilm der ganz seltenen Sorte bezeichnet werden kann, trennten sich dann temporär unsere Wege. Denn während Benedikt und Max mit THE POOL einen der dramatischsten und unterhaltsamsten Beiträge des Festivals, inklusive Kroko und reichlich Fremdschmerz sichteten, netzwerkten Tobe und Stefan fleißig und erhöhten gleichsam die Zahl der gemachten Interviews. Danach hieße es kurz Luft holen und Essen fassen, während im Kinosaal „Megasuri“ mit ihren rockigen Klängen für das musikalische Highlight des Festivals sorgten. Und damit stand schon der Abschlussfilm nebst Preisverleihung auf dem Programm. Welche Beiträge überraschend oder weniger überraschend in den einzelnen Kategorien als Sieger hervorgegangen sind und wie gebührend der knüppelharte, aber trotzdem komödiantische WHY DON`T YOU JUST DIE das Festival beendete, hört ihr natürlich im Pod. Dieser wurde übrigens auf der windigen Rückfahrt nach Dresden aufgezeichnet, wir bitten also etwaige Tonunzulänglichkeiten zu entschuldigen.

Es bleibt an dieser Stelle nur abschließend uns recht herzlich bei den Veranstaltern um Flo zu bedanken. Ihr habt wieder ein großartiges Festival auf die Beine gestellt, das von vorn bis hinten funktioniert hat (STARFISCH mal ausgenommen ;). Wir sind froh als Medienpartner unseren kleinen Teil dazu beigetragen zu haben und werden das auch gerne wieder tun. Ein dickes Dankeschön geht auch hinaus an all die Filmemacher und Kreativen hinter der Kamera, die geduldig die immer gleichen Fragen in den Interviews beantwortet haben. Schöne Grüße senden wir ebenfalls an alle alten und neu dazugekommenen Freundinnen, Bekannten und Kolleginnen, wobei wir an dieser Stelle natürlich den Mike von Viva la Movielucion besonders erwähnen wollen, der in starker Unterzahl fast das ganze Festival an unserer Seite verbracht hat, bevor er dann doch ein wenig früher als geplant abreisen musste um einer tückischen Dialektverschiebung um Haaresbreite zu entgehen.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr und ihr euch sicherlich ebenso. weiterlesen

Hard:line 2019 – Recap Extreme – Tag 4

Nachdem brav die Ankunft von Stefan und Tobe mit dem Freitagabendprogramm inkl. Podiumsdiskussion absolviert wurde, machten wir uns im ganzen Team frisch und fit an den intensivsten Tag des Festivals. Der Samstag startete mit einer gehörigen Portion Interviews internationaler Gäste im Hotel Sorat, wozu wir noch einmal ausführlich mit den Machern von sechs am Festival gezeigten Werken sprechen konnten. Aufgrund des straffen Zeitplans und weil auch wir einmal etwas essen müssen, teilten wir uns in der Gruppe auch wieder auf und sichteten insgesamt fünf Programmslots. Neben dem Kurzfilmblock 2 entgeisterten und begeisterten uns die Filme STARFISH (Arthaus-Bildpoesie ohne Kurzweil), THE WRETCHED (ausverkauftes und sehr gelungenes Creature Feature) sowie BLISS (Hardcore-Drogen-Horror in vollendeter Konsequenz). An diesem Samstagabend gönnten wir uns dann auch geschlossen und in aller Freundschaft den stilvollen Umtrunk danach. Aber hört selbst. weiterlesen