Grenzüberschreitungen: Exkursionen in den Abgrund der Filmgeschichte / Der Horrorfilm

Zum Buch: Der Film ist eine Kunst der Grenzüberschreitungen. Und jenseits der Grenze lauert der Abgrund. Film als Spiegel unseres Begehrens macht uns nicht nur mit der Lust am Schönen vertraut, sondern auch mit der eigenen Finsternis, und je tiefer wir in diesen Abgrund blicken, umso mehr erkennen wir – unser monströses Selbst. Von kinematographischen Alpträumen ist hier die Rede, vom Abjekten und Erschreckenden. Von der Macht des fiktionalen Grauens…

Der vorliegende Band ‚Grenzüberschreitungen’ knüpft an den Vorgänger ‚Grenzkontakte’ (2016) an und setzt die Exkursionen ins Abseits der Filmgeschichte fort. Marcus Stiglegger, ein Spezialist der deutschen Genreforschung, versammelt in dem vorliegenden Buch höchst persönliche Texte zum Horrorfilm als einem existenziellen Angsterlebnis.

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What the Waters left behind

Story: Die argentinische Gemeinde Epecuén ist eine Geisterstadt. Einstmals zählte der Ort zu den beliebtesten Ferienzielen des Landes. Tausende Touristen kamen Jahr für Jahr, um in den heißen Thermalquellen zu baden. Doch im November 1985 wurde Epecuén von einer zehn Meter hohen Springflut überschwemmt. Als das Salzwasser nach über dreißig Jahren zurückging, hinterließ es eine verwüstete Ruinenlandschaft. Jetzt ist eine Gruppe junger Dokumentarfilmer nach Epecuén gekommen, um einen Film über die zerstörte Stadt zu drehen. Die Gerüchte, dass dort immer wieder Besucher verschwunden sind, werden ignoriert. Als jedoch das Auto der Filmcrew eine Panne hat, wird die Exkursion zum grausamen Horrortrip. Denn Epecuén ist keinesfalls so menschenleer wie man angenommen hatte. Und die Bewohner betrachten die Neuankömmlinge als Beute …

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Interview mit Turbine Media

Turbine Media ist ein Medien-Verleih, der die unterschiedlichsten Produkte in unsere Wohnzimmer bringt. Unter anderen werden Comedy-Programme oder TV-Formate aus dem Privatfernsehen von der Turbine auf Scheiben gepresst und angeboten. Im Bereich des Films darf sich das 12 Jahre junge Unternehmen unverdrossen einen Ehrenkranz aufsetzten, denn hier haben sie großes geleistet und sogar Wunder bewirkt. Auf dem 5. Cinestrange Filmfestival in Braunschweig gesellten sich Phil Friedrichs, Christian Bartsch und Wolf Jahnke zu uns in den Konferenzraum um uns von Turbine Media zu erzählen, denn die drei feschen Herren arbeiten bzw. herrschen auch dort. Es geht um die Blues Brothers in der Deluxe Extended Fassung, Synchronsprecher und ihre Stimmen, Special Editions, wie das „Texas Chainsaw Massacre“ wieder auf die deutschen Ladentheken kam und warum an all dem Dieter Hallervorden schuld ist. Das und noch einiges mehr geben die Turbinen in diesem kompakten und gleichermaßen informativen Interview preis.

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