DRR SHOW 34 – Jagdzeit

Ja, ist denn heute schon Weihnachten liebes Publikum? Ja fast und so gab es ein dickes Päckchen für die Deep Red Radionauts aus dem Hause Wicked Vision, welches Tobe und Max dann auch quasi live in der Sendung auspacken und den Inhalt vorstellen. Ein richtiges „Unboxing“, wie es auf Neudeutsch so schön heißt und eine Menge Filme, die es für die kommenden Ausgaben zu besprechen gilt. Vielen Dank an den generösen Spender! Nebenbei erzählt Tobe noch von seinem ersten Urlaub post Corona und über die interessante Bekanntschaft, die er in diesem gemacht hat. Und natürlich haben wir auch wieder so einige Reviews im Programm. So hat Julia Steven Spielberg erst einmal den Rücken gekehrt und bespricht wieder im Duett mit Lisa FRUITVAL STATION. Das Lehrstück über Rassismus und Polizeigewalt von Regisseur Ryan Coogler ist bereits sieben Jahre alt, hat aber leider nichts an seiner Brisanz und Aktualität eingebüßt. Etwas leichtere Kost servieren Benedikt und Jon Favreau mit KISS THE COOK und verkaufen kubanisches Sandwiches aus ihrem Imbisswagen auf dem Weg von Florida nach Los Angeles. Den Weg von Pittsburgh nach Vietnam und zurück lässt Michael Cimino Robert De Niro, John Savage und Christopher Walken in seinem Meisterstück THE DEER HUNTER zurücklegen. Stefan und Max sind mit ihnen durch die Hölle gegangen und schildern die gemachten Erfahrungen und Eindrücke. Bleibende Eindrücke hinterlassen in Form von blauen Augen und gebrochenen Knochen auch Benedikt und Leo, wenn sie sich zum Abschluss der Sendung in bester Karate Tiger-Manier unter der Regie von Bob Radler mit Eric Roberts und Chris Penn durch BEST OF THE BEST kloppen und ordentlich Maulschellen verteilen. Ihr wiederum habt hoffentlich viel Spaß beim Zuhören und verteilt danach ordentlich Lob für unsere Show #34.


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DRR SHOW 33 – Kevin der Außerirdische

In unserer Sendung #33 wollen wir Euch schon ein wenig andeuten, wie die Shows in Zukunft bei Deep Red Radio konzipiert sein werden. Bei gleicher Informationsdichte und ähnlicher Tiefgündigkeit haben wir (hoffentlich) am Unterhaltungsfaktor geschraubt, den wir durch eine größere stimmliche Varianz erreichen wollen. Bedeutet im Klartext mehr Vortragende, mehr Gespräch, mehr Überleitungen, mehr Einspieler, also mehr Abwechslung. Wir meinen diese Neuausrichtung ist ganz in Eurem Sinn. So machen diesmal Tobe und Benedikt den Anfang und führen ein, wobei es heute an Benedikt ist, ein wenig Dampf abzulassen und dabei die Veröffentlichungspolitik mancher Verleiher anzukreiden. Die beiden finden aber auch positive Worte zu ihren aktuellen Sichtungsempfehlungen aus alt und neu. Danach besprechen Max und Benedikt mit BECKY einen Home-Invasion-Beitrag, der es in sich hat. Und dabei ist weniger der Gehalt an Anspruch und Tiefründigkeit gemeint, sondern der Anteil an zeigfreudigem, teils drastischem Splatter. Und Kevin James, der nette IPS-Fahrer aus King of Queens, ist auch mit am Start, nur diesmal als richtig fieser Nazi. Ein bisschen außerirdisch wird er auf die meisten in dieser Szenerie schon wirken, ähnlich wie E.T., als dieser 1982 von Steven Spielberg auf die Erde geschickt wurde. Julia und Lisa haben sich den Klassiker (nochmals) zugeführt und kreuzen schöne Erinnerungen mit genauso schönen aktuellen Eindrücken. Nicht ganz so tolle Eindrücke konnten dann Leo, Benedikt und Max aus ihrer Erstsichtung von SCARECROWS aka PARATROOPER mitnehmen, ist der Action-Horror-Bastard aus dem Jahr 1988 doch reichlich merkwürdig geraten und macht eigentlich mehr falsch als richtig. Zum Glück haben wir diesen “Kultfilm” in lustiger Runde geschaut und konnten das Gesehene gemeinsam verarbeiten. Ganz allein hingegen führt Euch Tobe zwischen den einzelnen Reviews durch die Sendung und sorgt für verbale Abwechslung und baut charmante und informative Überleitungen. Der Rest ist wie immer Musik. Und wie gewohnt wünschen wir Euch viel Freude beim Zuhören.


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Stories from the Trenches

Inhalt: In diesem Buch werden viele Fragen beantwortet, die bislang viel zu wenig Beachtung fanden, um dann gebündelt der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt zu werden. Der Filmemacher Sam Firstenberg hat in den 80ern und 90er Jahren den Action-B-Film als Regisseur dominiert. In der Videothek kam man an ihm nicht vorbei. Er drehte für Cannon und Nu Image, überwiegend mit Michael Dudikoff und David Bradley. In dem Manifest, das Marco Siedelmann zusammentrug, werden viele Aspekte des günstigen aber effektiven Filmemachens beleuchtet. Mit viele Interviews und Archivbildern, sowie einer persönlichen firstenbergschen Note, ist mit STORIES FROM THE TRENCHES ein informatives, großformatiges und epochales Wissenswerk entstanden, dass filmwissenschaftlich relevant ist und mit jeder umgeblätterten Seite das Staunen anheizt.

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