Cinestrange News 2015

Im September ist es soweit, denn vom 15.-20.09.15 öffnet das Cinestrange nun bereits zum vierten Mal seine Pforten. Wie im letzten Jahr findet das Genrefilmfestival im Kino C1 in Braunschweig statt und bietet dem Fanherz neben dem nun schon etablierten Wettbewerb an Kurz- und Langfilmen auch wieder reichlich Stars und Special-Guests und ihnen gewidmete Retrospektiven. Als Regisseur wird dieses Mal John Hough das Festival beehren, der sich in seiner langen Regiekarriere für Filme wie Brass Target, Tanz der Totenköpfe, Die Schatzinsel, Kesse Mary – Irrer Larry verantwortlich zeigte.



Die Macher gehen mit dessen Wahl also wieder ganz bewusst Richtung Horror, nachdem die Ehrengäste nach Dario-Suspiria-Argento, nämlich Joe-Gremlins-Dante und John-Das Fliegende Auge-Badham jeweils Vertreter anderer Spielarten des Genrefilms gewesen waren. Um den großen Blutdurst, der Horrorfraktion, zu stillen, wurde kurzerhand dann noch ein neues Festivalsegment mit der Mitternachtsretrospektive ins Leben gerufen. Diese wird zukünftig einem weiteren Regisseur gewidmet sein und geht initial an Lucio Fulci. Da der Regisseur von Woodoo – Schreckensinsel der Zombies, Ein Zombie hing am GlockenseilÜber dem Jenseits oder Das Haus an der Friedhofsmauer bekanntlich nicht selbst kommen kann, haben die Festivalmacher Michael Flintrop und Marc Fehse Komponist Fabio Frizzi eingeladen, der einige Filme für Fulci vertonte und sicher nicht nur dazu eine Menge zu berichten weiß.


Ein weiteres Highlight wird das Kommen eines zusätzlichen Regisseurs sein, denn mit Hugh Hudson wird ein weiterer Filmemacher das Festival besuchen. Dieser zeichnet sich für Klassiker wie Greystoke – Die Legende von Tarzan, Revolution und Die Stunde des Siegers. Wer also bei den Namen John Hough und Lucio Fulci ernsthaft noch über einen Festivalbesuch nachdenken musste, dem sollte Hugh Hudson diese Entscheidung zügig abnehmen.


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Achtung! Spoiler Inside!!!

Die Genrenale ist immer wieder für Entdeckungen gut. Klar, präsentiert sie uns doch einen umfassenden Blick in den Genre-Film. Ob Horror, Action, Sci-Fi oder Fantasy, von allem ist etwas vertreten. Und wenn man sich durch die einzelnen Oberbegriffe der Filmeinordnungen wühlt, bekommt man noch mehr zu sehen. Bei Horror haben wir da z. Bsp. noch Slasher, Splatter, Suspense und den Kannibalenfilm. Letztere Kategorie ist dabei heutzutage sicherlich eher eine Seltenheit und bei deutschen Kurzfilmen hat man davon bisher eigentlich so gut wie gar nichts zu Gesicht bekommen. Doch das soll sich nun ändern.

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