Story: Qohen Leth, ein exzentrisches Computergenie, wohnt in einer verfallenen Kirche, die er nur wiederwillig verlässt, um zur Arbeit zu gehen. Er verabscheut die bunte, laute Welt um ihn herum, die für ihn jeglichen Sinn entbehrt – zumal „wir sterben“, wie Qohen, der von sich nur in der ersten Person Plural spricht, bei jeder Gelegenheit betont. Dank der Vermittlung seines Chefs und einzigen Freundes Joby erhält er schließlich die Erlaubnis von „Management“, seinem Arbeitgeber, sich zu Hause an die Entschlüsselung des „Zero Theorems“ zu machen: die mathematische Formel, die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens geben soll. Zur Belohnung soll Qohen den lang ersehnten Anruf erhalten, von dem er sich die Antwort auf all seine Fragen erwartet. Wie ein Wahnsinniger versucht er die Formel zu knacken, verlässt seine Wohnung überhaupt nicht mehr und sucht sein Seelenheil bei der virtuellen Psychoanalytikerin Dr. Shrink-Rom. Doch anstatt ihn zu unterstützen, scheinen „Management“ und seine Helfershelfer ihn eher daran zu hindern, die Gleichung zu lösen. Ständig werden ihm neue, völlig unerfüllbare Abgabetermine gesetzt, „Managements“ Sohn, der geniale Hacker Bob, zieht bei ihm ein, und das Internet-Callgirl Bainsley entführt ihn in virtuelle Traumwelten. Obwohl Qohen dies zunächst als unangenehme Störfaktoren empfindet, die ihn davon abhalten, das große Rätsel der Welt zu entschlüsseln, scheint er gerade durch die Interaktion mit den anderen seine Menschlichkeit zu entdecken. Er beginnt zu kommunizieren. Weiterlesen
Kategorie: Kritik
The Dead Lands – Where the Warrior Spirit was born ✍
Seit dem 21.04.2015 auf DVD & Blu-ray im Handel erhältlich.
Neuseeland ist mit Sicherheit nicht vielen als ein großes Filmland bekannt. Klar, irgendwo hat man vielleicht einmal gehört, dass die Herr der Ringe-Verfilmungen dort gedreht wurden, aber dass Regisseur Peter Jackson aus dem Land der Kiwis ist und mit seiner Splattergroteske Braindead einen der wohl blutigsten Filme seiner Zeit gedreht hat, dass wissen schon viele nicht mehr. Aber Neuseeland hat mehr als nur Hobbits und Rattenaffen im Film zu bieten. So war The Dead Lands von Regisseur Toa Fraser der offizielle Beitrag zur Oscarverleihung in diesem Jahr, auch wenn eine Nominierung ausblieb. Nun kommt der Streifen, welcher groß mit „Vom Produktionsteam von The Raid“ beworben wird, auch in unser Heimkino. Weiterlesen


