Der Pathologe ✍

Wer die letzten BBC-Produktionen mitverfolgt hat, allen voran SHERLOCK (seit 2010), hätte sicherlich bei der neuen Mini-Serie DER PATHOLOGE aufgehorcht. Doch ist die Veröffentlichung der drei Fernsehfilme in Deutschland etwas untergegangen: Die drei Teile liefen Ende August in der ARD auf recht ungünstigen Sendeplätzen, Sonntag abends um 21.45. Leider zu Recht, denn was die beiden Drehbuchautoren Andrew Davies (THE TAILOR OF PANAMA, BRIDESHEAD REVISITIED, BRIDGET JONES’S DIARY) und Conor McPherson (in Irland ein Name in der jungen Theaterszene) aus den Krimis des renommierten irischen Autors John Banville machen, bietet nicht besonders viel. Es mag wohl nicht an Banvilles Vorlagen liegen (auch wenn dieser die Krimis unter dem Pseudonym Benjamin Black veröffentlicht, um sie von seinen anderen Romanen zu trennen). Vielmehr fehlt den drei 90-minütigen Filmen der Zusammenhalt, weniger wäre hier mehr gewesen: Bis zum Ende der ersten Episode werden stetig neue Figuren aus dem Hut gezaubert und dem Protagonisten Quirke entgegengeschleudert: Der Pathologe mischt sich im Dublin der 1950er Jahre ab und an in Mordfälle der Polizei ein. Eine junge Frau ist im Kindbett verstorben, die Todesursache muss jedoch im konservativen Irland vertuscht werden.

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Proxy ✍

Seit dem 14.10.2014 auf DVD & Blu-ray im Handel erhältlich.

Mit dem „Meister of Suspense“, Alfred Hitchcock, wird bis heute gerne geworben. „Ein atemberaubender Hitchcock-Like Filme“ steht ganz groß auf dem Cover von Proxy. Logischerweise werden dadurch die Erwartungen in die Höhe geschraubt, denn bei so einem Satz erhofft man als Zuschauer Spannung bis zum Schluss, clevere Plottwist und eben einfach einen gewissen Filmstil, der einen an die Werke des großen Meisters erinnern lassen. Doch auch Zweifel dürfen gegeben sein, denn sich mit der Marke Hitchcock zu vergleichen bzw. damit zu werben ist schon ein gewagter Schritt. Und auch Proxy kann die Erwartungen letztendlich nicht erfüllen. Weiterlesen