Alita: Battle Angel

Story: Im Jahr 2563, etwa 300 Jahre nach dem „Großen Krieg“, sind auf der Erde die gesellschaftlichen Systeme zerfallen. Von den ursprünglich zwölf reichen Himmelsstädten ist nur noch eine, Zalem, übriggeblieben. Bei seiner Suche nach Cyborg-Technologie findet der Cyborg-Wissenschaftler Dr. Dyson Ido vitale Überreste eines weiblichen Cyborgs auf dem Schrotthaufen Iron Citys, der sich unter Zalem befindet. Er baut die funktionierenden Überreste vom Oberkörper wieder mit einem gelagerten maschinellen Körper zusammen. Ihr Körper besteht bis auf ihr menschliches Gehirn aus Maschinenteilen, und Dr. Ido wird zu einem Ziehvater für sie. Beim Erwachen kann sie sich nicht mehr erinnern, wer sie war oder woher sie kommt. Dr. Ido gibt ihr den Namen „Alita“, nach seiner getöteten Tochter. In Iron City lernt Alita Hugo kennen, einem jungen Schrottsammler, der ihr den Rennsport „Motorball“ das erste Mal näherbringt. Alita versucht sich Stück für Stück wieder an ihr altes Leben erinnern zu können, um ihre wahre Bestimmung herauszufinden.

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Rounders

Story: Jurastudent Mike McDermott ist ein begnadeter Poker-Spieler – in der Mimik der Mitspieler liest er wie in einem offenen Buch und schlägt selbst die erfahrensten Player. Seiner Freundin Jo zuliebe hat er das Pokern an den Nagel gehängt. Doch als sein Freund Worm aus dem Gefängnis kommt, zieht der ihn wieder in den Sog des Spiels hinein. Und nicht nur das: Worm hat Spielschulden und in falsch verstandener Freundschaft verspricht Mike dem russischen Paten Teddy KGB, das Geld zu besorgen. Das Duo zieht los und alles scheint sich zum Guten zu wenden. Aber Worm spielt falsch und wird erwischt, das gewonnene Geld ist dahin und die Unglücksraben finden sich fast zu Tode geprügelt auf der Straße wieder. In letzter Sekunde kann Mike einen Teil des Geldes besorgen, den Rest muss er bei einer ultimativen Poker-Runde dem brutalen Mafioso abgewinnen. Es geht um alles oder nichts…

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Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) ✍

Seit 11.06.2015 auf DVD und Blu-ray im Handel erhältlich.

Was könnte für einen Schauspieler mehr wert sein als ein Millionenpublikum? Für Riggan Thomson ist es als Mime in der Hochkultur Anerkennung zu finden. Die meisten Menschen kennen ihn als maskierten Superhelden aus der Filmreihe „Birdman“. Mit Blockbustern erobert man jedoch nicht den Feuilleton, sondern höchstens die Box Office Charts. Sein gefiedertes Alter Ego brachte ihn viel Geld doch nun möchte er den Ruhm. In einem kleinen New Yorker Theater bereitet er ein Bühnenstück vor bei dem er die Hauptrolle trägt und auch als Regisseur für die Inszenierung verantwortlich ist. Die Außenwelt betrachtet sein Projekt als wenig aussichtsreich, so schreiben ihm beispielsweise die Kritiker nicht das Talent zu, ein inhaltliches und darstellerisch anspruchsvolles Werk zu realisieren.

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Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) ✍

Es ist so offensichtlich und naheliegend: Michael Keaton, der Batman der 1980er Jahre, spielt einen abgehalfterten Schauspieler, der vor über 20 Jahren mit einer Superhelden-Rolle große Erfolge feierte: Birdman. Mit einer selbstproduzierten Theateradaption von Raymond Carvers Short Story “What We Talk About When We Talk About Love” will er sich des abgenutzten Rufs entledigen und zurück in den Schauspielhimmel katapultieren. Doch ist diese Referenz auf Keatons Karriere lediglich der Ausgangspunkt für eine viel größer angelegte, zwischen Ironie und Depression pendelnde Metareflexion. Eine Metareflexion über das Verhältnis von realer Person und Figur, über das Starystem Hollywoods, aber auch über die Masken, die jeder Mensch trägt und an die man sich klammert, als ginge es um Leben und Tod.
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