The Gift

Robyn (Rebecca Hall) und Simon (Jason Bateman), sind auf den ersten Blick das perfekte Paar, als sie in Simons Heimatstadt eine Traumvilla beziehen. Erfolgreich, schön und reich wollen sie dort eine Familie gründen und einen neuen Anfang wagen. Doch dann treffen sie auf Gordo, der Simon von der Schule her kennt und die beiden herzlich willkommen heißt. Als er immer aufdringlicher wird, versuchen sie ihn erst auf freundliche Art und Weise los zu werden, aber das scheint nicht zu funktionieren.

Während Simon ihn für einen gefährlich Psychopathen hält, der in Robyn verliebt ist, hat diese zuerst Mitleid mit dem einsamen Mann. Da Gordos unbeholfene Annäherungsversuche jedoch immer unheimlicher werden, bekommt auch sie es langsam mit der Angst zu tun. Was beabsichtigt Gordo? Ist das Paar vielleicht in ernster Gefahr? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter?

Als Robyn beginnt in der gemeinsamen Vergangenheit der beiden Männer zu wühlen, kommen unschöne Dinge ans Licht.

Zugegeben, der Plot ist nicht gerade neu, aber trotzdem ist The Gift ein durchwegs spannender Psychothriller, der sich auf seine Geschichte verlässt und auf jegliche überflüssigen Effekte verzichtet. Langsam aber sicher demontiert der australische Regisseur Joel Edgerton in seinem Spielfilmdebut Schicht um Schicht der Fassaden aller Beteiligten. Neben der Regie hat er auch noch die Rolle von dem scheinbar nach Aufmerksamkeit suchenden Gordo übernommen und auch alle anderen Charaktere perfekt besetzt. Jede Wendung der Handlung wird glaubhaft vermittelt und Jason Bateman ist die absolute Verkörperung des amerikanischen Selfmademannes, dem man manchmal zu gerne eine reinhauen würde.

Es gibt an The Gift eigentlich nichts auszusetzen. Der Großteil der Handlung spielt in dem Haus des Ehepaares, das von der Kamera hervorragend in Szene gesetzt wurde. Angenehm ist auch der punktgenaue und sehr spärliche Musikeinsatz und der unaufdringliche Schnitt. Hier wird einfach durch das Drehbuch und die Schauspieler Spannung erzeugt und das Ende bereitet so manchem schadenfrohen Menschen eine innerliche Befriedigung.

Dennoch habe ich den Verdacht, dass The Gift kein großer Erfolg an den Kinokassen wird. Nicht weil er es nicht verdient hätte, sondern weil keine zugkräftigen Namen dabei sind und das Buch auf keinem Bestseller basiert. Dass die Werbung sehr spärlich läuft und die Presse den Film nur mit kurzen und wenig reizenden Inhaltsangaben vorstellt, finde ich tatsächlich sehr schade und empehle nicht nur deshalb auch Davids Besprechung im Podcast. (geschieben von Bea)

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Silent Trigger

Story: Der Mann hat keinen Namen aber eine bewegte Vergangenheit. Er ist ein ehemaliger Special Force Agent und somit ein erstklassiger Long-Distance Scharfschütze. Die „Firma“ – sein geheimnisvoller und rätselhafter Auftraggeber, hat ihn ausgesucht, nachdem er sein Können bereits in vielen Kriegen unter Beweis stellen konnte. Der Scharfschütze beginnt zu zweifeln. Er sieht in die Augen seiner Opfer. Er gerät in einen Gewissenskonflikt und sieht sich selbst nur noch als Mörder. Vielleicht gibt es doch noch etwas anderes außer das Töten für ihn. Er hat eine hübsche, harte aber unerfahrene Teamkollegin, die von ihm ausgebildet wird. Ihre nächste Mission führt Sie auf das Dach des Algonquin-Gebäudes, ein unbewohntes, nicht fertiges, labyrinthisches Hochhaus. Sein nächstes Ziel sitzt in einem im Morgengrauen vorbeifahrenden Auto. Seine Teamkollegin wird von der „Firma“ beauftragt, den Scharfschützen im Falle seines Versagens zu eliminieren. Doch da sind noch zwei Sicherheitsbeamte im Haus. Letztlich kommt es zum Showdown zwischen den Sicherheitsbeamten, dem Scharfschützen und seiner Kollegin sowie der „Firma“.

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