Kingsman: The Secret Service

Story: Als der Vater des fünfjährigen Gary „Eggsy“ Price im Zuge einer Militärübung sein Leben opfert, bekommt die Familie eine ungewöhnliche Medaille überreicht, auf der eine Telefonnummer eingraviert ist. Sie ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt und darf benutzt werden, um einen Gefallen jeglicher Art einzufordern.

Siebzehn Jahre später. Eggsy, ein arbeitsloser Schulabbrecher, teilt sich mit seiner Mutter ein heruntergekommenes Appartement. Als er sich ein Auto klaut und bald darauf nach einer wilden Verfolgungsjagd verhaftet wird, ruft der junge Mann die angegebene Nummer an, um dem Gefängnis zu entgehen. Der Mann, der ihn abholt, heißt Harry Hart, er ist ein korrekter, bestens gekleideter Spion, der Eggsys Vater sein Leben verdankt.

Harry ist über den Weg, den Eggsy eingeschlagen hat, enttäuscht, erkennt aber das Potenzial des jungen Mannes und bietet ihm einen Job in der unabhängig operierenden Geheimdienstorganisation an, der er angehört.

Eggsy muss sich einer Reihe schwieriger und auch gefährlicher Tests unterziehen, um als Kingsman-Agent aufgenommen zu werden. Erschwerend kommt hinzu, dass er in der Gruppe der Geheimdienstaspiranten sozialer Außenseiter ist. Alle seine Mitbewerber sind gut ausgebildet, bestens vernetzt und besitzen zudem hervorragende Manieren.

Während Eggsy noch mitten in der Ausbildung steckt, untersucht Harry das mysteriöse Verschwinden einiger prominenter Akademiker, Wissenschaftler und Künstler und versucht zugleich, den Mann zur Strecke zu bringen, den er für die Entführungen verantwortlich macht – Richmond Valentine, einen Milliardär, der mit technischen Innovationen ein Vermögen gemacht hat und der mittels einer Öko-Kampagne die Welt vor dem Untergang retten will. Dazu hat er einen finsteren Plan ersonnen, der für zig Millionen Menschen tödlich enden würde.

Mit Harrys Hilfe schafft es Eggsy, sowohl ein Gentleman als auch ein Spion zu werden – aber wird er es ihm auch gelingen, seine Rivalen um den Posten eines Kingsman zu besiegen? Und werden Harry und er es schaffen, Valentines ebenso finsteren wie genialen Plan zu vereiteln? Weiterlesen

Self/Less – Der Fremde in mir ✍

Ab 20. August 2015 im Kino.

Denkt man an die Filme von Tarsem Singh muss man leider feststellen, dass der einst so unkonventionelle Regisseur im Laufe weniger Produktionen schon komplett vom Arthaus zum Mainstream auf- bzw. abgestiegen ist. Man denke nur an seine ersten beiden Filme. The Cell konnte zwar inhaltlich nicht komplett überzeugen, die Settings und die visuelle Komponente des Films, sprich Kostüme Maske etc. wahren jedoch so einzigartig und ungewöhnlich ausgefallen, dass viele schlichtweg überwältigt waren. Noch mehr war man es aber von The Fall, Singhs zweitem Film, welcher nicht nur komplett ein Rausch für die Sinne ist, sondern nun auch inhaltlich zu gefallen weiß. Man freute sich schon unbändig auf den nächsten Singh und wurde enttäuscht. Krieg der Götter warr visuell zwar immer noch schön anzusehen, ansonsten spürte man aber bereits den Abstieg ins Konventionelle. Und mit Singhs Spieglein, Spieglein… war der Einzug des kompletten Mainstreams in Sings Filmographie perfekt. Also dürfte es auch niemanden wundern, dass man auch im neusten Streich Self/Less nichts mehr findet, was einen Singh-Film eigentlich ausmacht. Unterhaltsam ist er dabei aber dennoch.
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