Revenge of the Green Dragons ✍

Seit 19.02.2015 auf DVD und Blu-ray im Handel erhältlich.

„Wir Chinesen sind das Arschloch Amerikas“. So beschreibt ein Gangleader der Green Dragons den Stellenwert seiner Landsleute in der amerikanischen Gesellschaft. „Wenn ein Schlitzauge stirbt, ermittelt die Polizei erst gar nicht“. Das sind harte Worte, aber sie treffen auf die vielen illegalen Einwanderer aus Asien zu, die sich in den 70er Jahren ein besseres Leben in den Vereinigten Staaten versprachen. Unter ihnen befinden sich auch die beiden Jungen Sunny und Steven. Sie sind nicht verwandt, werden aber durch ihr gemeinsames entbehrungsreiches Leben zu Brüdern. Um ihre hohen „Reisekosten“ bei ihrem Kreditgeber abzuarbeiten, schuften sie für einen Hungerlohn als Tellerwäscher. Auf schmerzhafte Weise geraten die Beiden schnell in eine der in New York herrschenden Gangs, den Green Dragons. Ihre Karriere im Untergrund bringt sie bis an die Seite der Oberhäupter. Ihr Alltag ist von Gewalt und Geld geprägt, nach Jahren sind sie abgestumpft, doch der Sinn für Gerechtigkeit ist nie ganz in ihnen verstummt und wird ihnen bald große Probleme bereiten.
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Leviathan (1989) ✍

Nach Terminator (1984) und der Fortsetzung Aliens (1986) hatte sich James Cameron als lukrativer Filmemacher im Science-Fiction-Genre erwiesen. Als Ende der 1980er Jahre 20th Century Fox sein nächstes Projekt The Abyss ankündigte, wurde bekannt dass die Handlung im Ozean bzw. an dessen Grund angesiedelt ist. Dass setzten gleich zwei verschiedene Produzententeams in Bewegung um einen ähnlichen Beitrag zu entwickeln. Noch bevor die Abyss-Welle losgetreten wurde, war man bemüht auf ihr mitzureiten um einen sicheren Dollar zu verdienen.

Mario Kassar und Andrew Vajna, das erfolgreiche Actionfilm-Duo, ließen den Friday the 13th-Regisseur Sean S. Cunningham eine B-Movie-Variante mit dem Namen Deep Star Six inszenieren. Aurelio De Laurentiis und Luigi De Laurentiis (in der Reihenfolge Neffe und älterer Bruder von Italiens Filmmogul Dino De Laurentiis) verfolgten die Idee ein ebenso prächtiges Werk, mit hohen Produktionsaufwand wie bei Cameron, bei zu steuern. Am Ende sollte der Erfolg bei allen drei Filmen schlecht bis mäßig sein und hinter allen Hoffnungen und Erwartungen zurückbleiben. Genießt The Abyss heute, besonders im Director´s Cut, Kultstatus, sind die andern beiden Werke eher unbekannt geblieben.
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